GastroINKLUSIV – Neue Modelle für inklusiven Fachunterricht an der Berufsschule

Laut WHO leben 15% der Weltbevölkerung mit einer Behinderung. Für die Wettbewerbsfähigkeit Europas ist die erfolgreiche Teilhabe von Menschen mit besonderem Förderbedarf an Ausbildung und Arbeit unbedingt erforderlich. Der Anspruch an die berufliche Bildung muss es sein, passgenaue Bildungsangebote für Menschen mit und ohne Handicap umzusetzen und gleichzeitig den Bedarf der Wirtschaft an qualifizierten Fachkräften zu befriedigen.

Ziel unseres Projekts GastroINKLUSIV ist es, beispielhaft für den Bereich Gastronomie Möglichkeiten für inklusives Lernen in der beruflichen Bildung aufzuzeigen. Berufsschulen, Bildungsakteure und Unternehmen entwickeln dafür gemeinsam Lernmodelle und formulieren Empfehlungen für Berufsschule und Unternehmen.

Durchführung in: Deutschland, Österreich, Italien
Laufzeit: 2016-2018
Partner in Berlin/Brandenburg: EPIZ Entwicklungspolitisches Bildungs- und Informationszentrum e.V. (Lead Partner), BGZ Berliner Gesellschaft für internationale Zusammenarbeit mbH, BIS Netzwerk für betriebliche Integration und Sozialforschung e.V., OSZ Oberstufenzentrum Dahme-Spreewald, Hotel Palace Berlin
Transnationale Partner: in Wien (AT): BAOBAB – Globales Lernen, Berufsschule für Gastgewerbe, Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser, in Vicenza (IT): Eurocultura, Berufsschule Pia Società San Gaetano, Weinkellerei Vignaioli Contrà Soarda

 Als zuständiger Ausbildungsberater für die gastronomischen Berufe ist es für mich eine Selbstverständlichkeit das Projekt GastroINKLUSIV zu unterstützen, denn Bildung und damit auch Ausbildung gehören zu den öffentlichen Gütern, zu denen eine demokratische Gesellschaft all ihren Mitgliedern bestmöglichen Zugang ermöglichen muss. Inklusion bedeutet, dass den Menschen, die in einer Gesellschaft leben, die Möglichkeit der Teilhabe an Bildung und Ausbildung nicht aufgrund individueller Merkmale systematisch verwehrt wird. Partizipation am Wirtschaftsleben erlangen junge Menschen nur durch Bildung/Ausbildung. Durch dieses Projekt werden neue Fachkräfte für die Branche gewonnen.

Andreas Truglia, Industrie- und Handelskammer zu Berlin