Projekt:

GastroINKLUSIV ist ein Beitrag zur Stärkung der Qualität in der Berufsbildung, mit dem Anspruch gleichberechtigter Teilhabe aller in Ausbildung und Beruf. Am Beispiel des Gastronomiesektors zeigen wir Möglichkeiten für inklusives Lernen in der beruflichen Bildung auf. Dazu entwickeln und erproben wir Modelle für binnendifferenziertes Lernen im beruflichen Fachunterricht sowie Lernmaterialien in einfacher und Leichter Sprache. Schließlich leiten wir Empfehlungen für die Stärkung von Inklusion in der beruflichen Bildung ab und tauschen uns mit den zuständigen Akteuren aus.

Unser Ansatz verzahnt mehrere Aktionsebenen: Kapazitätsaufbau, Kompetenzentwicklung für Lehrkräfte und praktische Anwendung durch Auszubildende. Partizipation ist dabei Grundprinzip für das Gelingen von Inklusion.

Unsere Aktivitäten umfassen: Netzwerkarbeit, Entwicklung innovativer inklusiver Lerneinheiten, Erstellung eines Handbuchs zur Entwicklung inklusiven Lernmaterials und eines Leitfadens zur Inklusion in Berufsschule und Betrieb, Erarbeitung von Empfehlungen für Akteure aus Politik, Wirtschaft und Bildung, Verbreitungs- und Transfermaßnahmen sowie begleitende Öffentlichkeitsarbeit.

Im Projekt GastroINKLUSIV arbeiten elf Partnereinrichtungen aus drei EU-Ländern zusammen – Berufsschulen, Bildungsakteure und Unternehmen aus dem Gastronomiesektor in Deutschland, Österreich und Italien. Ein Strategischer Beirat mit Mitgliedern von Kammern, Verbänden, Gewerkschaften, aus Politik und Verwaltung unterstützt uns.

Projektergebnis ist ein innovatives Modell für inklusives Lernen im beruflichen Fachunterricht. Adaptierte Methoden und Materialien, die Sprachkomplexität im Lernprozess mindern, sollen Barriere auflösen und gemeinsames Lernen in heterogenen Gruppen ermöglichen. Die Kooperation zwischen beruflichen Bildungseinrichtungen und Unternehmen wird gestärkt und es entstehen neue Ansätze für Inklusion in Berufsschule und Betrieb.